Warum Du nachts nicht schlafen kannst – und was Dich wachhält.
Warum Du nachts nicht schlafen kannst – und was Dich wachhält. Kennst Du das? Du bist todmüde, aber Dein Kopf schaltet nicht ab. Dein Körper will schlaffen, aber in dir drin läuft ein Film weiter. Manchmal sind es kreisende Gedanken, manchmal ist es nur ein unruhiges Gefühl, das dich nicht loslassen will.
Oft liegt das daran, dass in unserem inneren System etwas nicht an seinem Platz ist. Wir übersehen etwas, das unbewusst in uns weiterwirkt. Frag Dich mal ganz vorsichtig:
- Bin ich mit meinen Gedanken noch bei jemand anderem?
- Trage ich gerade eine Last, die eigentlich gar nicht meine ist?
- Gibt es einen Verlust, den ich noch nicht betrauert habe?
- Habe ich zu etwas in meinem Leben innerlich „Nein“ gesagt, lehne ich damit etwas ab was wichtig ist?
- Fehlt jemand in meine Familie, der gesehen werden möchte?
Du musst das jetzt nicht sofort lösen. Es reicht, kurz in dich hineinzuspüren: Fühlt sich davon etwas wahr an? Veränderung braucht keine riesigen Schritte. Es sind die kleinen, stillen Momente, die Ordnung und Ruhe bringen. Erlaube dir erst einmal nur, wahrzunehmen, was da ist – ohne es sofort ändern oder „wegmachen“ zu wollen. Gedanken und Gefühle dürfen da sein.Wenn du aufhörst, gegen sie zu kämpfen, müssen sie nicht mehr laut schreien, um gehört zu werden. Das ist der Beginn einer neuen inneren Ordnung.
Eine kleine Übung für den Abend: Wenn Du im Bett liegst, spüre kurz deinen Körper. Atme durch. Sag dann ganz ruhig im Geist folgende Sätze:
- „Ich lasse euch bei euch.“ (Lass die Menschen oder Probleme dort, wo sie hingehören).
- „Ich bleibe bei mir.“ (Komm ganz bei dir an).
- „Für heute ist es genug.“ (Der Tag ist vorbei, du musst jetzt nichts mehr klären).
Wenn wieder Gedanken kommen, erinnere dich einfach: Ich liege hier in meinem Bett. Ich bin sicher. Für heute ist es genug. Mit der Zeit wirst du merken, wie es in dir friedlicher wird. In liebe Ayke


